Kinderzimmer

Wer nun denkt, ich hätte das Kindergemach vergessen und sich fragt, wo die Kinder schlafen, dem kann ich antworten, dass sie den Luxus genießen im Familienbett schlafen und träumen zu dürfen. Die meiste Zeit verbringen sie auf oder an Mama und das ist gut so.
Zu vielen Gelegenheiten werde ich darauf angesprochen, wie entspannt meine Kinder sind. Ich denke, dass diese Gemütsverfassung nicht vom Himmel gefallen ist.

Unser Bett befindet sich in einem kleinen, aber feinen 3×2,5m großen Zimmer im Obergeschoss mit Dachschrägen.
Das Familienbett besteht aus zwei Matratzen, die auf Rollrosten auf dem Boden platziert sind. Einmal 140 und einmal 100cm Breite. Somit haben wir eine Schlaffläche von 240cm Breite und den 200cm Standard in der Länge. Da ist dann auch noch genug Platz für die große Schwester, die sich jeden Morgen vor der Schule noch für eine halbe Stunde zu uns kuschelt.
Am Fußende ist dann noch ca. 1m Platz bis zur Wand.

Dort stand (ich habe zwischenzeitlich umgeräumt) mein Kleiderschrank. (Nach dem Umzug habe ich radikal aussortiert, nachdem ich mich online mit zig Artikeln zu diesem Thema belesen hatte. Nun reicht mir ein Kinderkleiderschrank für all meine Kleidung!) und eine schlichte, weiße Ikea-Kommode mit vier Schubladen für die Babysachen. Die Belegung lautet wie folgt:

1. Schublade: Spuck- und Moltontücher, Feuchttücher, Körbchen mit Kleinkram wie Nagelschere, Zäpfchen, Osanit, Creme, Beißring usw.
2. Schublade: aktuelle Kleidung in Form von Bodies und Einteilern. (Wer die meiste Zeit liegt und kriecht und spielt, soll bequem angezogen sein. Dazu gehört für mich der Verzicht auf modische Aktualität und unbequemes wie Bündchen am Bauch, Jeans oder gar Gürtel.) Nicki und Frottee geben den Ton an.
3. Schublade: aktuelle Größe; Jogger, Pullis, Leggings, Strumpfhosen.
4. Schublade: Mützen, Socken, Strickpuschen, Kleine Köfferchen für Erinnerungsstücke.

Ich habe an Kleidung und Spielkram noch nichts für die Babies kaufen müssen. Familienerbstücke und Kleidung aus der „Kleiderkiste“ (einer Spendeneinrichtung für Familien mit wenig Kohle) bilden unseren Kleidungsbestand. Der Vorteil an gebrauchten Kleidungsstücken ist z.B. auch die Tatsache, dass sie bereits gewaschen sind und keine Schadstoffe mehr enthalten.

Und wo spielen die Kinder?

Naja, im Wohnzimmer, denn dort findet der Großteil unseres Lebens statt, wenn wir zu Hause sind. Im Sommer verschiebt sich das Ganze dann in den Garten.

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